Trusted technology for evolving industry demands.
The next generation of Vortex flow sensors
Enhanced performance, future-proof materials and the reliability of a technology that has been tried and tested millions of times
The next-generation FH2xx extends the capabilities of proven Vortex technology through a fully PFAS-free sensor design and a state-of-the-art electronics platform. Optimized response performance, flexible signal configurations, and multiple material options provide exceptional adaptability for HVAC, refrigeration, and industrial water systems.
Completely PFAS-free
The PFAS-free sensor platform is designed to reduce regulatory uncertainty and material-related risks, helping customers prepare for evolving environmental requirements. Its future-ready design safeguards investments and ensures long-term planning security for drinking water infrastructure.
Approvals and compliance
Designed with your application in mind, selected variants offer the relevant drinking water approvals and conformity certifications to support regulatory compliance and long-term reliability.
Optimized response threshold
Ensures reliable and highly accurate flow measurement, even at the lowest flow rates. The advanced design makes it ideally suited for modulating heat pumps and dynamic applications where wide turndown capability, rapid response, and low pressure loss are critical.
Zertifizierte Sicherheit
VDE Mark Approved gemäss EN IEC 60335-2-40. Für den sicheren Einsatz in Wärmepumpen mit Propan (R290) entwickelt. Anwendungsgrenzen und Medienverträglichkeit gemäss Datenblatt und Zertifikat.
A variety of output signals to suit your system requirements
With selectable direct or filtered output signals, the new Vortex platform provides the flexibility to optimize signal behavior for a wide range of dynamic operating conditions.
Designed for high-speed response applications, the FH21x variants detect flow changes almost immediately and output the raw measurement signal without additional filtering.
Technical data
* preliminary values Data and availability according to the flyer, dated 09/2026. Approvals and compliance depend on the version.
Häufige Fragen zu Vortex-Durchflusssensoren
Messprinzip Wasser und Sensorelement
Wie funktioniert ein Vortex Durchflusssensor?
Ein Vortex-Durchflusssensor erfasst die Wirbel, die sich hinter einem Störkörper in einer Flüssigkeitsströmung bilden. Ihre Frequenz steht im vorgesehenen Arbeitsbereich mit dem Volumenstrom in Beziehung. Unsere Vortex-Durchflusssensoren nutzen das Prinzip der Kármánschen Wirbelstrasse. Die Auswertung liefert ein Durchflusssignal für die angeschlossene Steuerung.
Können Huba Vortex Durchflusssensoren Wasser messen?
Ja. Unsere Vortex-Durchflusssensoren eignen sich für Wasseranwendungen. Der Typ 210 ist für Heizwasser mit üblichen Zusätzen und Trinkwasser vorgesehen; beim Typ 240 gehören auch Wasser-Glykol-Gemische zu den geeigneten Medien. Die FH2xx-Ausführungen eignen sich für die jeweils freigegebenen Wasserqualitäten und Zusätze. Für die Auswahl sind Wasserqualität, Konzentration der Zusätze, Temperatur, Werkstoffe und erforderliche Zulassungen massgebend.
Für welche Anwendungen ist die FH2xx Plattform vorgesehen?
Die FH2xx-Plattform ist für Kühlkreisläufe sowie, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie Industriewasseranwendungen ausgelegt. Dazu gehören modulierende Wärmepumpen, in denen auch kleine Durchflussmengen im Teillastbetrieb erfasst werden sollen. Für Wärmepumpen mit Propan R290 stehen geeignete Ausführungen zur Verfügung. Massgebend sind die Medienfreigabe und die Betriebsgrenzen der konkreten Variante.
Hat Huba Control ein gekapseltes Sensorelement?
Ja. Unsere Vortex-Durchflusssensoren nutzen eine gekapselte Wirbelerfassung, bei der das Sensorelement keinen direkten Mediumkontakt hat. Diese Konstruktion wird auch in den FH2xx-Ausführungen eingesetzt. Gehäuse, Sensorpaddel und Dichtungen stehen dagegen mit dem Medium in Kontakt. Ihre Werkstoffe müssen deshalb zum Medium und zu den Betriebsbedingungen passen.
Warum arbeitet die Vortex Durchflussmessung ohne bewegliche Teile?
Die Vortex-Durchflussmessung benötigt kein rotierendes Flügelrad und keinen mechanischen Zähler. Unsere Sensoren erfassen die Wirbel hinter einem feststehenden Störkörper. Das ermöglicht eine wartungsarme Messung ohne rotierende Bauteile. Für zuverlässige Messwerte sind die freigegebenen Einbau- und Betriebsbedingungen einzuhalten.
Muss Wasser für die Vortex Messung elektrisch leitfähig sein?
Nein. Unser Vortex-Messprinzip ist unabhängig von der elektrischen Leitfähigkeit des Mediums. Die konkrete Wasserqualität muss dennoch mit den medienberührten Werkstoffen und den Betriebsbedingungen vereinbar sein. Leitfähigkeitsunabhängigkeit allein ersetzt keine Medienfreigabe.
Wann ist ein Vortex Durchflusssensor nicht die passende Lösung?
Ein Vortex-Durchflusssensor ist nicht geeignet, wenn die Anwendung ausserhalb des freigegebenen Messbereichs oder der Betriebsgrenzen liegt. Besonders bei kleinen Volumenströmen muss die untere Messgrenze zum realen Mindestdurchfluss passen. Bei der Auswahl berücksichtigen wir ausserdem Viskosität, Luftanteil, Verschmutzung und die Einbausituation.
FH2xx Plattform und Variantenauswahl
Was zeichnet die neue Huba FH2xx Plattform aus?
Die FH2xx-Plattform verbindet bewährte Vortex-Technologie mit einer vollständig PFAS-freien Sensorkonstruktion und einer neuen Elektronikplattform. Skalierbare Signalvarianten, verschiedene Gehäusematerialien und eine optimierte Ansprechschwelle ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Anwendungen. FH21x liefert ein direktes Signal; FH22x bietet ein verarbeitetes Signal und einen erweiterten Messbereich für kleine Durchflussmengen.
Was unterscheidet FH21x und FH22x?
FH21x gibt das Rohsignal ungefiltert aus und ist auf hohe Dynamik ausgerichtet. FH22x glättet das Signal elektronisch und bietet eine niedrigere Ansprechschwelle bei gleichem Druckverlust. Die typischen Ansprechzeiten betragen circa 5 ms für FH21x und circa 1 s für FH22x. Das sind typische Angaben, keine garantierten Maximalwerte. Die passende Signalcharakteristik hängt von der Regelungsaufgabe ab.
Wann ist das direkte Ausgangssignal von FH21x sinnvoll?
FH21x eignet sich für Anwendungen, die schnelle Durchflussänderungen erfassen und den Signalverlauf unmittelbar auswerten sollen. Im direkten Signal bleiben auch Auffälligkeiten sichtbar. Die Steuerung muss zur Signalverarbeitung passen; Filterung und Plausibilisierung sind bei der Systemauslegung zu berücksichtigen.
Wann ist das verarbeitete Ausgangssignal von FH22x sinnvoll?
FH22x eignet sich für eine stabile Weiterverarbeitung und Anwendungen mit kleinen Durchflussmengen. Die elektronische Glättung reduziert Signalspitzen. Die typische Ansprechzeit von circa 1 s ist bei der Systemauslegung zu berücksichtigen, insbesondere wenn schnelle Strömungsänderungen relevant sind.
Welche Gehäusematerialien bietet die FH2xx Plattform?
FH211 und FH221 verwenden Polyamid PA6T/6I mit 40 % Glasfaser. FH212 und FH222 sind in Rotguss ausgeführt, FH213 und FH223 in Edelstahl 1.4301. Das Gehäusematerial allein entscheidet nicht über die Medienverträglichkeit. Auch Sensorpaddel und Dichtungen müssen zum Medium passen.
Welche Nennweiten und Durchflussbereiche sind für FH2xx angegeben?
Die FH2xx-Plattform umfasst je nach Variante Nennweiten von DN 6 bis DN 32. Die Durchflussbereiche reichen über die angebotenen Ausführungen bis 150 beziehungsweise 240 l/min. Die Bereiche fassen mehrere Nennweiten zusammen. Für die Auslegung ist der Messbereich der konkreten Nennweite und Bestellvariante entscheidend; der kleinste und der grösste Familienwert gehören nicht automatisch zur selben Ausführung.
Ab wann sind die FH2xx Sensoren verfügbar?
FH211, FH212, FH213, FH221, FH222 und FH223 sind ab Q1/2027 vorgesehen. Mustertermine, Serienverfügbarkeit und Lieferbedingungen stimmen wir mit Ihnen für die gewünschte Ausführung ab. Senden Sie uns dafür Ihren Bedarf und den geplanten Einsatztermin.
Low Flow und kleine Durchflussmengen
Was bedeutet Low Flow bei einem Vortex Durchflusssensor?
Low Flow bezeichnet die Messung kleiner Volumenströme am unteren Ende des vorgesehenen Messbereichs. Unsere FH22x-Varianten sind für diese Anwendungen ausgelegt. Entscheidend sind die untere Messgrenze, die dort erreichbare Genauigkeit und die Bedingungen des Mediums.
Welche Huba Vortex Durchflusssensoren sind für Low Flow vorgesehen?
FH221, FH222 und FH223 sind die Low-Flow-Varianten der FH2xx-Plattform. Sie nutzen eine elektronische Signalverarbeitung mit niedrigerer Ansprechschwelle. Die passende Variante ergibt sich aus Nennweite, tatsächlichem Durchflussbereich, Medium, Werkstoffen und erforderlichem Ausgangssignal.
Warum ist Low Flow für modulierende Wärmepumpen relevant?
Bei modulierenden Wärmepumpen kann der Volumenstrom im Teillastbetrieb sinken. Eine niedrige Ansprechschwelle unterstützt die Erfassung dieser kleinen Durchflussmengen. FH22x ermöglicht eine zuverlässige Erfassung im vorgesehenen Teillastbereich. Der Nutzen hängt vom realen Mindestdurchfluss, dem Medium und der Regeldynamik ab. Eine bestimmte Energieeinsparung lässt sich daraus allein nicht ableiten.
Wie hängen Low Flow und Druckverlust bei FH22x zusammen?
FH22x erreicht durch die elektronische Signalverarbeitung eine niedrigere Ansprechschwelle bei gleichem Druckverlust gegenüber der entsprechenden FH21x-Ausführung mit gleicher Nennweite und Geometrie. Der Sensor verursacht weiterhin einen Druckverlust. Für die hydraulische Auslegung sind die Druckverlustwerte der jeweiligen Nennweite und des vorgesehenen Betriebspunkts zu berücksichtigen.
Temperaturmessung und Ausgangssignale
Reichen Durchfluss und eine Temperatur für die Wärmemessung aus?
Nein. Für die Bestimmung der übertragenen Wärmeleistung werden neben dem Volumenstrom die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf sowie passende Stoffdaten benötigt. Eine integrierte Temperaturmessung kann einen Teil dieser Messkette liefern. Ein einzelner Temperaturwert allein bestimmt keine Wärmeleistung. Für eine abrechnungsfähige Wärmemessung sind zusätzlich die dafür geltenden Anforderungen einzuhalten.
Ist ein direktes Signal dasselbe wie ein bestimmter elektrischer Ausgang?
Nein. Direkt oder verarbeitet beschreibt die Signalaufbereitung. Die elektrische Schnittstelle ist davon getrennt zu betrachten. Ein direktes Signal legt weder automatisch einen Strom- oder Spannungsausgang noch ein Kommunikationsprotokoll fest. Für die Integration wählen Sie sowohl die passende Signalaufbereitung als auch den passenden elektrischen Ausgang.
Einbau und zuverlässige Messwerte
Wie beeinflussen Luftblasen und Verunreinigungen die Messung?
Luftblasen, ein unvollständig gefülltes Messrohr oder Ablagerungen können die Messung beeinträchtigen. Entlüften Sie die Anlage und wählen Sie den Sensor passend zur erwarteten Wasserqualität. Das gekapselte Sensorelement schützt die Wirbelerfassung; die medienberührten Bauteile und die Strömungsbedingungen bleiben für zuverlässige Messwerte entscheidend.
Ersatz und Migration bestehender Sensoren
Welche Huba Sensoren kommen als Ersatz für einen bestehenden OEM Sensor infrage?
Wir prüfen die passende Huba-Ersatzvariante anhand der technischen Daten des vorhandenen Sensors und der Betriebsbedingungen Ihrer Anlage. Die FH2xx-Familie bietet unterschiedliche Material- und Signaloptionen. Eine Ersatzempfehlung setzt den mechanischen, elektrischen und funktionalen Abgleich voraus. Senden Sie uns den bisherigen Typ, das Datenblatt und die Anforderungen Ihrer Anwendung.
Ist ein Huba Ersatzsensor mechanisch direkt kompatibel?
Ein Huba-Ersatzsensor ist nur dann mechanisch direkt kompatibel, wenn Prozessanschluss, Einbaulänge, Bauraum, Dichtgeometrie, Werkstoffe, Strömungsrichtung und Montagevorgaben übereinstimmen. Dieselbe Nennweite allein belegt keine Austauschbarkeit. Wir unterstützen Sie beim Abgleich der Masszeichnungen und der Bewertung des Einbaus.
Sind Versorgung Ausgangssignal und Kennlinie beim Austausch kompatibel?
Die elektrische Kompatibilität hängt von Versorgung, Signalart, Pegeln, Last, Kennlinie, Fehlerverhalten und Temperaturausgang ab. Ein gleich benannter Ausgang genügt nicht, wenn Skalierung oder Grenzwerte abweichen. Vor einer Umstellung ist die Kombination aus Ersatzsensor und Steuerung zu prüfen.
Können vorhandene Stecker Kabel und Pinbelegungen weiterverwendet werden?
Vorhandene Stecker und Kabel können weiterverwendet werden, wenn elektrische Belegung und mechanische Verbindung zur neuen Ausführung passen. Prüfen Sie auch Polzahl, Kodierung, Schutzart und die Anschlüsse für die Temperaturmessung. Ein äusserlich gleicher Stecker garantiert keine identische Funktion.
Muss die Steuerungssoftware beim Sensorwechsel angepasst werden?
Die Steuerungssoftware muss angepasst werden, wenn Kennlinie, Filterung, Aktualisierung, Temperaturauswertung oder Fehlerverhalten des neuen Sensors abweichen. Beim Wechsel zwischen direktem und verarbeitetem Signal ist zusätzlich die Regeldynamik zu prüfen. Entscheidend sind die dokumentierte Schnittstelle und ein Test mit der realen Steuerung.
Welche Prüfungen sind vor einer Serienumstellung erforderlich?
Vor der Serienumstellung sind die mechanische, elektrische und funktionale Kompatibilität im Gerät nachzuweisen. Dazu gehören Mindestdurchfluss, Temperatur- und Druckgrenzen, Startverhalten, Störgrössen, Regelung und relevante Zulassungen. Wir unterstützen Sie mit einem auf Ihre Anwendung abgestimmten Validierungsplan. Dokumentierte Prüfergebnisse bilden die Grundlage für Ihre Serienfreigabe.
Zulassungen und technische Anfrage
Welche Trinkwasserzulassungen gibt es für FH2xx?
Für FH2xx stehen je nach Ausführung Trinkwasserzulassungen WRAS, ACS und UBA 1+ zur Verfügung. Die Zulassungen gelten jeweils für die erfassten Varianten, Werkstoffe, Dichtungen und Einsatzbedingungen. Für Ihre Trinkwasseranwendung wählen wir die entsprechend freigegebene Ausführung.
Ist die FH2xx Plattform PFAS frei?
Ja. Die FH2xx-Plattform besitzt eine vollständig PFAS-freie Sensorkonstruktion. Die Materialerklärung der konkreten Ausführung beschreibt den erfassten Lieferumfang. Die Aussage gilt für die bestätigten Bauteile und Werkstoffe; Zubehör ist im Umfang der jeweiligen Erklärung zu berücksichtigen. Eine PFAS-freie Konstruktion ersetzt keine separate Freigabe für ein Medium oder eine Anwendung.
Welche Informationen benötigt Huba für Daten Muster und Beratung?
Für Daten, Muster und technische Beratung benötigen wir Medium, Konzentration von Zusätzen, minimalen und maximalen Volumenstrom, Nennweite, Anschluss, Temperatur, Druck und gewünschte Signale. Ergänzen Sie Temperaturmessung, erforderliche Zulassungen sowie Muster- und Serientermine. Nutzen Sie das Kontaktformular auf dieser Produktseite. Unsere regionale Beratung unterstützt Sie bei Auswahl, Integration und Validierung.